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God on the Run – The Hellfreaks | MG 50

God on the Run – The Hellfreaks | MG 50Wertung: 90%Wertung: 90%

Gibt es einen Gott? Wenn ja, scheint er in den Augen, nicht nur der Hellfreaks, auf der Flucht zu sein. Lässt sich so der 4te Longplayer der Ungarn so zusammenfassen? Ja und nein.

God on the Run - The Hellfreaks | MG 50 1 | musikglut

Sue, Sängerin der Hellfreaks sagte zu dem Album und dem Titel in Interviews, dass es sich bei God on the Run nicht um ein Konzeptalbum handelt, sondern die einzelnen Titel das widerspiegeln, was mit Ihr und um sie herum passiert ist.

Auch wenn es nicht politisch gemeint ist, also das Album, macht ihr die Entwicklung, leider nicht nur in Ungarn, augenscheinlich sorgen. Im Gegensatz zur rückwärts gewandten Politik des Landes, streben the Hellfreaks mit aller Macht gen Zukunft.

Angefangen als Psychobilly Truppe kamen schon früh Punkrock Attitüden dazu. Mittlerweile hat man Billy fast gänzlich hinter sich gelassen und strebt Richtung Punkrock / Metal.
Psycho bleibt aber wohl Bestandteil der Hellfreaks,
Oder wie es der Rest der Welt nennt, Hardcore!

Dieser Weg birgt aber auch immer wieder Überraschungen, auch für die Band selbst.
Geplant war “God on the Run” als Eigenproduktion / Release. The Hellfreaks erfüllten sich dabei auch einige Träume, wie z. B. die Mithilfe gestandener US Musikproducer (Evan Rodaniche, Paul Miner oder Tom Waltz).
Überraschung am Ende des Weges zum Album, Sunny Bastards kam daher und man einigte sich schnell auf einen Vertrag.

Was erwartet euch nun musikalisch?

Ein Orkan aus allen Rohren.
Was sich besonders durch den Einfluss von Jozzy am 5 Saiter bemerkbar macht. Was der Typ da teilweise ablässt, ist schon beeindruckend, vor allem wenn man das auch schon mal Live erleben durfte.
Der Gesang von Shakey Sue kommt auf dem Album gewachsener daher. Zwischen lieblichen Cleanparts (in homöopathischen Dosen), legt sie Gesangsstrecken hin, wo ich mich immer frage, wann die Frau eigentlich mal Luft holt zwischen den Wechseln von Hardcore Growls über melodischen Punkrock hin zu Sprechgesang und wieder zurück.

Natürlich stehen die beiden anderen dem Inferno in nichts nach, aber das ist das Schicksal von Drummern und Bassisten, wenn sie ihre Sache gut bis super machen, ist es halt so, sie bekommen nur ins Genick, wenn sie Mist bauen.

Zu Wünschen wäre es den Hellfreaks, wenn sich die Besetzungswechsel endgültig zur Vergangenheit zählen lassen. Mit diesem Line Up wird man definitiv noch einiges von den Ungarn hören.
Nicht nur dieses gelungene vierte Album im 11tem Bandjahr.

Und jetzt geht raus, kauft die Cds geht zu den Konzerten, kauft Merch von euren Lieblingsbands. Denn nur so unterstützt ihr sie und sorgt dafür, dass Sie euch auch nächstes Jahr noch mit geiler Mucke versorgen.

In diesem Sinne, euer Micha!

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God on the Run - The Hellfreaks

90%

Zusammenfassung Gibt es einen Gott? Wenn ja, scheint er in den Augen, nicht nur der Hellfreaks, auf der Flucht zu sein. Lässt sich so der 4te Longplayer der Ungarn so zusammenfassen?

Wertung
90%
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Über den Autor

Michael Stollmann

Im Ruhrgebiet geboren und aufgewachsen hat es mich später nach Nord.- und nun nach Mitteldeutschland gezogen. Die Fotografie war immer mein Begleiter in den letzten 30 Jahren, mal weniger mal Intensiver. Daneben schlägt meine Leidenschaft für die Musik der härteren Gangart.

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