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Knasterbart – Superknasterbart – Review

Knasterbart – Superknasterbart – ReviewWertung: 84%Wertung: 84%

Versengold trifft Mr. Hurley & Die Pulveraffen und nennt das Knasterbart. So die kurze Einordnung der Band für die Unwissenden. Superknasterbart ist das dritte Album dieser Truppe und hat einen klaren Auftrag: die Welt von Recht, Ordnung und Nüchternheit zu befreien.

Knasterbart - Superknasterbart - Review 1 | musikglut

Und so stürzt Hotze den Verfasser dieser Zeilen mal wieder in alle Konflikte, die es mit Musik zu haben gibt. Oberflächlich ist Superknasterbart eine Blödelplatte für hochprozentige Feiergelage.

Doch wie das so ist, es gibt auch etwas unter der Oberfläche.

Fangen wir mit dem einfach an, die Musik würfelt sich aus allem zusammen, was nach guter Laune klingt. Geigensoli im Folkstil treffen auf Funkgitarren, flotter Jazz und der gute alte dreckige Punk fehlen auch nicht. Somit ergibt die Gossenmusik einen hübschen schön anzuhörenden Misch der einfach in die Beine geht.

Kommen wir zu den Texten…

Was fällt euch ein bei: Alle die mit uns auf Kaperfahrt fahren, Müssen Frauen mit Bärten sein
Muss ich den Scheißdreck nochmal ertragen, Sag Adieu zum‘ Nasenbein

Genau, Kein Erbarmen!

Dazu bietet die Scheibe noch diverse Tipps um das Leben länger zu machen. Ein Glas Wein täglich, dazu 1,2,3 Fläschchen Branntwein dabei…. und noch etliche ganz wichtige Hinweise, was es tunlichst zu vermeiden gilt. (Mein Körper ist ein Tempel)

So Leute ich verrate mal nicht alles, hört es euch selber an und hört auch mal ein wenig genauer hin und ihr werdet euch wundern. Oh man fordere ich hier auf, sich Knasterbart Texte zwischen den Zeilen vorzunehmen?

Es wird Zeit für ein kleines Fässchen Rum!

  • Erscheinungstermin: 15.07.2016
  • Label: Fuego (Indigo)
  • Gesamtlänge: 54 min

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Knasterbart - Superknasterbart

84%

Zusammenfassung Nicht so durchschlagend wie der Vorgänger, aber auf seine Art genauso geil.

Wertung
84%
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Über den Autor

Michael Stollmann

Im Ruhrgebiet geboren und aufgewachsen hat es mich später nach Nord.- und nun nach Mitteldeutschland gezogen. Die Fotografie war immer mein Begleiter in den letzten 30 Jahren, mal weniger mal Intensiver. Daneben schlägt meine Leidenschaft für die Musik der härteren Gangart.

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