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Iron Maiden – The Book Of Souls – VÖ: 04.09.2015

Iron Maiden – The Book Of Souls – VÖ: 04.09.2015

Am 4. September 2015 ist es soweit: Mit „The Book Of Souls“ erscheint Iron Maidens ungeduldig erwartetes 16. Studioalbum. Ihr allererstes Studio-Doppelalbum, auf dem sich mit dem 18-minütigen „Empire Of The Clouds“ der bisher längste Song der Briten befindet.

Die Band hat ihre ursprünglichen Tourpläne in diesem Jahr vorerst auf Eis gelegt, während sich Frontmann Bruce Dickinson von den Folgen eines Tumors auf der Unterseite seiner Zunge erholt. Stattdessen konzentriert man sämtliche Kräfte auf die Vorbereitungen zum Album-Launch. Am 3. Juli waren Iron Maiden zur Verleihung der Silver Clef Awards in London geladen, wo man für seinen langjährigen Beitrag zur britischen Musik mit dem renommierten 2015er Silver Clef ausgezeichnet wurde.

Mitte der 70er Jahre von Bassist Steve Harris gegründet, machten sich Iron Maiden schon bald einen hervorragenden Namen als vielversprechendste Combo im Metalbereich, bevor die Band 1982 schließlich die ganze Welt mit ihrem dritten Album „The Number Of The Beast“ (welches den ersten Longplayer mit Sänger Bruce Dickinson am Mikro darstellt) eroberte. In der folgenden Dekade nahmen Maiden insgesamt sieben weitere Studioalben auf, die man ausgiebig betourte. Zusätzlich veröffentlichte die Formation noch das längst zum Meilenstein avancierte Livealbum „Live After Death“, dem alleine in den 80er Jahren nicht weniger als sieben ausgedehnte Welttourneen folgten.

Schon bald hatten sich Iron Maiden den Ruf als „hardest-touring band on the planet“ erspielt, die sich zusammen mit ihrem omnipräsenten Maskottchen, Monster „Eddie“ auf sämtlichen Albumcovern und Shirts ihren ganz eigenen Metal-Kosmos erschuf. Einen Kosmos, in dem alle Fans willkommen sind – egal, aus welchem Kulturkreis sie stammen, welchem Glauben sie folgen oder welcher gesellschaftlichen Gruppe sie angehören. Sie alle werden mit der gleichen, ehrlichen Überzeugung und beispielloser Professionalität in Maidens Welt aufgenommen. Mit Meilensteinen wie der „World Slavery“-Tour 1984/85, Rock in Rio 1985 und 2001 sowie ihrem Headliner-Gig beim legendären Castle Donnington`s Monsters Of Rock Festival 1988 (mit 107.000 Besuchern immer noch das größte Live-Event) konnten Iron Maiden ganz neue Standards setzen, während sich die Band sowohl äußerlich als auch musikalisch immer wieder neu erfand und weiter entwickelte.

Obwohl ihre Songs bis auf ein paar spezielle Formatshows kaum im Radio gespielt wurden und sich die Band beharrlich sämtlichen Yellowpress- und Mainstream-Medien verweigerte, gelang es Iron Maiden, die Grenzen des Metal zu erweitern und für die Zukunft völlig neu abzustecken – sowohl in ideologischer, als auch in geographischer Hinsicht: Auf der Höhe des Kalten Krieges sprengten die Briten den Eisernen Vorhang und waren 1984 erstmalig in Polen live zu Gast. 1992 tourte man erstmalig durch Südamerika, wo man seither diverse Male zu sehen war. Außerdem traten Maiden 2007 im Mittleren Osten sowie in Indien auf, besuchten im Jahr 2011 Indonesien und viele weitere Orte rund um den Globus, an die es eine Formation dieser Größenordnung nur in den seltensten Fällen verschlägt.

IRON MAIDEN ft Lauderdale 2010 - Quelle: WMG

IRON MAIDEN ft Lauderdale 2010 – Quelle: WMG

Selbst in den für Heavy Metal-Bands extrem schwierigen 90er Jahren verstanden es Iron Maiden, sich unbeeindruckt ihren Weg zu bahnen und ihren Erfolg mit Alben wie dem 1992er „Fear Of The Dark“ noch auszubauen. Und auch der zeitweise Weggang von Bruce Dickinson im Jahr 1993 konnte die Engländer nicht aufhalten: Mit Dickinson-Nachfolger Blaze Bayley lieferte man zwei starke Alben ab, die man in anhaltender Intensität betourte.

Mit der Rückkehr von Bruce Dickinson und Gitarrist Adrian Smith (der die Band 1990 verlassen hatte) wuchsen Iron Maiden 1999 zum Sextett in der einzig wahren Iron Maiden-Besetzung an: Bruce Dickinson am Mikro, Steve Harris am Bass, Nicko McBrain am Schlagzeug und „die drei Amigos“ – Adrian Smith, Dave Murray und Janick Gers – an den Gitarren. Ein Line-Up, mit dem man seine selbst gesteckte Messlatte noch ein ganzes Stück höher hängte und sich seit dem Release von „Brave New World“ im Jahr 2000 als ebenso unerschrockene, wie auch höchst kreative Einheit präsentiert.

Eine wasserdichte Einheit, die auch mit den beiden Nachfolgealben, dem 2003er Geniestreich „Dance Of Death“ sowie dem düsteren „A Matter Of Life And Death“ (2006) Publikum wie Kritiker gleichermaßen begeisterte. Mit jeder weiteren Tour konnten Maiden nicht nur ihren Erfolg weiter ausbauen, sondern auch zahllose neue Fans rekrutieren – völlig egal, ob die Setlist aus lieb gewonnenen Klassikern ihrer ersten Alben, oder das vollständige „A Matter Of Life And Death“-Album enthielt.

Eine schöne, neue Maiden-Ära, die ihren absoluten Höhepunkt mit der „Somewhere Back In Time“-Tour fand: Ab Februar 2008 riss die Band mehr als 50.000 Flugmeilen rund um den Planeten in nur 45 Tagen ab, während sie in ihrer eigens gecharterten Boeing 757 mit dem schönen Namen „Ed Force One“ reiste – am Steuerknüppel niemand Geringerer als Sänger Bruce Dickinson höchstpersönlich! Dickinson, ein ausgebildeter Flugkapitän, flog Band und Crew routiniert von Indien nach Costa Rica, von Australien nach Argentinien und von Sao Paulo nach Tokio. Die Reise in „Ed Force One“ generierte jede Menge internationaler TV-Berichte; ihre verrückten Tourerlebnisse hielten Iron Maiden in der preisgekrönten Live-Dokumentation „Flight 666“ als Kinofilm und auf DVD fest. Sofort nach Veröffentlichung im Jahr 2009 schlug „Flight 666“ mit voller Wucht auf Platz 1 der Musik-DVD-Charts in 25 Ländern ein; im gleichen Jahr nahmen Dickinson und Co. ihren aller ersten Brit Award in der Kategorie „Best British Live Act“ entgegen. Gitarrist Dave Murray fasste die Bandreaktionen passend mit den Worten zusammen: „`Ed Force One` hat ganz sicher den alten, abgenudelten Van geschlagen, in dem wir, unsere Crew und unser ganzes Equipment in unseren Anfangstagen von Auftritt zu Auftritt unterwegs waren!“

Und auch 2009 hielt der unfassbare Erfolg der „Somewhere Back In Time“-Tour weiter an: Restlos ausverkaufte Shows in ganz Europa, Nordamerika sowie einer zweiten 50.000+ Meilen-Tour rund um die Welt überzeugten die Band schließlich, dass die „Ed Force One“ die beste Art darstellte, viel mehr Fans viel schneller und in viel weiter entfernten Gebieten zu erreichen, als dies auf herkömmlichen Weg machbar wäre.

Das Jahr 2011 erwies sich als weiterer, wichtiger Wendepunkt in der Entwicklung der britischen Metaller: Das ein Jahr zuvor veröffentlichte 15. Studioalbum „The Final Frontier“ markiert den bis dato größten Charterfolg des Sextetts und stieg unmittelbar auf Platz 1 in 28 Ländern ein, darunter auch erstmalig auf einem sensationellen 4. Platz der US-Billboards – die bisher höchste Platzierung für Maiden. Im Februar 2011 setzte man seine im Juni 2010 begonnene „The Final Frontier“-Worldtour fort. Einmal mehr begab man sich an Bord seiner „Ed Force One“, um die Messlatte mit fünf besuchten Kontinenten in 66 Tagen ein weiteres Mal höher zu hängen; darunter auch erstmalig Länder wie Singapur, Indonesien und Südkorea, in denen man bisher noch nicht aufgetreten war. Im gleichen Jahr erschien die allerorten gefeierte „From Fear To Eternity“-Best Of der Jahre 1990-2010; für den Song „El Dorado“ vom „The Final Frontier“-Album konnten Iron Maiden außerdem ihren ersten Grammy in der Kategorie „Best Metal Performance“ entgegen nehmen.

Eine Erfolgswelle, die sich 2012 mit dem Release einer weiteren, auf der „The Final Frontier“-Welttour mitgefilmten DVD fortsetzte: „En Vivo!“ entstand vor mehr als 50.000 ausrastenden Fans in Chiles National Stadium und chartete sowohl in UK als auch in vielen weiteren Ländern auf Platz 1 – Maidens fünfte Top 1-Live-DVD in Folge! Im Oktober 2012 folgte der Re-Release der ersten acht Longplayer der Band als Limited Edition Vinyl-Picture Discs; darunter auch das bahnbrechende 1982er „The Number Of The Beast“-Album, das zuvor im Rahmen des Diamantenen Jubiläums von Queen Elizabeth II. von den Käufern der britischen Tonträger-Kette HMV zum „Best British Album“ der letzten 60 Jahre gevotet wurde. Und schließlich brach man 2012 zur „Maiden England“-Worldtour auf – mit 34 Shows in den USA und Kanada die bis dato extensivste und erfolgreichste Tournee.

2013 führte die „Maiden England“-Tour die Band wieder nach Europa und später nach Lateinamerika, gefolgt von einem Kurztrip zurück in die USA, wo man sieben Shows inklusive einem Headliner-Slot beim „The Battle Of San Bernadino“ in L.A. vor 30.000 Fans spielte. Weiter nach Brasilien, wo Maiden das ausverkaufte Rock In Rio-Festival vor 90.000 Leuten am letzten Abend rockten. Den würdigen Tourabschluss des Jahres 2013 feierte man schließlich im chilenischen Estadio Nacional in Santiago vor 60.105 restlos begeisterten Fans – „das größte Publikum, das eine britische Band dort je hatte“, stellte die Zeitung La Tercera fest.

Im gleichen Jahr kehrten Iron Maiden anlässlich des 25. Jubiläums ihrer aller ersten Headliner-Tour nach Donnington Park zurück – dem Ort, an dem man bereits 1988 während der „Seventh Son“-World Tour zu erleben war. Ein Rekord: Zum insgesamt 5. Mal führte die Band das Billing beim Donnington an, gefolgt von zwei Slots beim Monsters Of Rock (1988 und 1992) sowie zwei spektakulären Shows beim Download Festival in den Jahren 2003 und 2007. Und noch ein Bonbon für echte Fans gab es zu vermelden: Der Mitschnitt der „Maiden England `88“-Liveshow erschien erstmalig auf DVD.

Iron Maiden beschlossen ihre ausgedehnte „Maiden England“-Worldtour im Juli 2014 mit ihrem Headliner-Gig beim Sonisphere Festival im britischen Knebworth: Stunden, bevor die Band die Bühnenbretter enterte, begeisterte man die Massen in Form des „Great War Display Teams“ mit einem spektakulären Luftkampf hoch über dem Festivalgelände, bei dem auch Frontmann Bruce Dickinson in seinem eigenen Fokker Dr1-Jagdflugzeug aus dem 1. Weltkrieg kräftig mitmitschte! Die nachfolgende Show markiert das letzte Kapitel innerhalb Maidens dreigeteilter „History“-Tour, auf der man ausschließlich Songs seines 80er Jahre-Repertoires performte.

Im Oktober/ November 2014 wurde mit den ersten acht Alben aus Maidens 80er-Schaffensphase als 180g Vinyl sowie Limited Editions der Original-7“-Singles der gesamte Maiden-Backcatalogue der 1980er Jahre wiederveröffentlicht. Nach 100 Shows in 32 Ländern vor weit über zwei Millionen Fans haben Iron Maiden auf der „Maiden England“-Tour keinerlei Verschleißerscheinungen gezeigt. Im Gegenteil: Noch immer zählt die vor Leidenschaft und Spielfreude nur so strotzende Band zu den vitalsten und begeisterndsten Metalformationen der letzten 40 Jahre.

35 Jahre nach ihrem ersten EMI-Release, mit weit über 90 Millionen weltweit verkaufter Alben im Rücken, mehr als 2.000 in 59* Ländern performten Liveshows, Millionen begeisterter Fans und nicht zuletzt 15 gefeierten Studioalben haben sich Iron Maiden ihren heutigen Status als einflussreichste und meistverehrte Band mehr als redlich verdient.

*in diesen Ländern sind Iron Maiden bisher live zu sehen gewesen:

Argentinien, Australien, Österreich, Belgien, Brasilien, Bulgarien Kanada, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Kroatien, Tschechische Republik, Dänemark, Dubai, Ecuador, England, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Island, Indien, Indonesien, Israel, Italien, Japan, Luxemburg, Mazedonien, Malta, Mexiko, Niederlande, Neuseeland, Nord-Irland, Norwegen, Paraguay, Peru, Polen, Portugal, Irland, Rumänien, Russland, Schottland, Serbien, Singapur, Slowakei, Slowenien, Südafrika, Südkorea, Spanien, Schweden, Schweiz, Türkei, Ukraine, Uruguay, USA, Venezuela, Wales.

Quelle: Warner Media Group

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