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so war Skindred in Berlin

so war Skindred in Berlin

Am 5.12. 2015 explodierte der Postbahnhof in Berlin. Die Waliser Skindred gaben sich die Ehre und brachten die Wände zum beben. Was für eine Aufregung. Das Licht wird gedimmt und ACDCs „Thunderstruck“ kreucht aus den Boxen des Postbahnhofes. Nach dem fulminanten Intro stürmen Benji Webbe und Co. die Bühne und brettern ihren einzigartigen Reggae-Punk-Metal-Mix dem bereits euphorisierten Publikum um die Ohren. Benji wie immer stilecht gekleidet mit Glitzersonnenbrille, Glitzerjacke und britischer Flagge am Mikro – Unterstatement kann ja schließlich jeder.

Und dann geht es auch schon los. „Under Attack“ vom neuesten Album wird zum Besten gegeben und die Jünger springen im Takt bis die Achillessehnen reißen – was nen Brett. Es folgen Klassiker wie „Roots Rock Riot“, „Rat Race“ oder auch „Trouble“. Die Halle verwandelt sich in eine Dancehall und jeder noch so hartgesottene Metaller fängt an zu bouncen. Sind ja schließlich Skindred.

Der einzigartige Mix aus den Reggae, Punk und Metal ist auch eine Hommage an die Einzigartigkeit des Menschen. Immer wieder betont Benji, dass es völlig egal ist woher man kommt und welche Haarfarbe, Hautfarbe, sexuelle Orientierung oder Religion man angehört, wichtig ist es, sich selbst treu zu bleiben. Dies spiegelt die Vermischung der unterschiedlichen Musikrichtungen auch bei Skindred wieder. Warum auf eine Richtung festlegen, wenn doch alles zusammen Spaß macht.

Skindred lieferten im Postbahnhof ein musikalisches Feuerwerk. Zudem hat Benji seine Meute im Griff. Kurz vor Ende schafft es der bullige musikalische Vorschlaghammer, dass sich alle im Publikum auf den Boden kauern, von ein paar Randerscheinungen abgesehen. Pünktlich zum Gitarreneinsatz sollen die Fans aufspringen und freidrehen und siehe da, es klappt. Wie viele Knochen dabei knackten, kann aufgrund der Lautstärke nicht festgehalten werden, aber ist ja auch egal, waren ja fast eh alle voll und euphorisiert. Da reicht die Wahrnehmung des Schmerzes erst am nächsten Tag.

Die Zugabe ließ zudem auch nicht lange auf sich warten. Benji – diesmal mit Hut und Skeletthandschuhen – läutet den musikalischen Fortsatz mit „Playing with the devil“ ein. Bei „Warning“ müssen die T-Shirts den verschwitzten Leibern weichen, denn diese sollen ausgezogen und in der Luft wie ein Helikopter gedreht werden.
Und dann isses auch schon vorbei. Publikum wie auch Bühnenpersonal sind fertig. Auf der Bühne gibt es Bier, welches auch auf die Fans geschüttet wird. In Anbetracht der schweißnassen Körper eine gelungene Abkühlung.

Skindred lieferten eine fulminante Show und schwangen dabei nicht zu wenig den britischen Hammer. Im Sommer 2016 spielen die Waliser wieder in auf einigen Festivals.

Fotoglut sagt HINGEHEN!

Foto: Skindred in Wacken 2015, leider aufgrund technischer Probleme keine Fotos aus Berlin.

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